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Sie wurden verhaftet

Sie oder ein naher Angehöriger wurden von der Polizei verhaftet? Dies ist oft für alle Beteiligten ein schreckliches Erlebnis. Der Verhaftete wird zumeist ohne Vorwarnung aus seinem Leben gerissen - obwohl er formal noch als völlig unschuldig gilt. Denn bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt jeder Beschuldigte als unschuldig.

Was passiert nun? Nach der Verhaftung wird der Betroffene von der Polizei vernommen und dann oft zunächst in einer Gefangensammelstelle untergebracht, bis die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl beantragt und der Haftrichter über diesen entschieden hat. Die Vorführung vor den Haftrichter muss spätestens bis zum Ablauf des auf die Verhaftung folgenden Tages erfolgen.

Was können Sie jetzt tun? Als erstes sollten Sie einen guten Strafvertreidiger beauftragen. Dieser achtet darauf, dass die Rechte des Verhafteten gewahrt werden. Er wird bei der Vorführung vor dem Haftrichter dabei sein und sich ggf. dafür einsetzen, dass kein Haftbefehl ergeht oder dieser gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wird (z.B. Meldeauflagen). Sollte dennoch ein Haftbefehl ergehen, kann der Verteidiger Haftbeschwerde einlegen oder eine Haftprüfung beantragen.

Über die Kosten des Rechtsanwalts müssen Sie sich in diesem Stadium meist keine Sorgen machen, weil Ihr Verteidiger im Falle eines Haftbefehls in aller Regel als sogenannter "Pflichtverteidiger"  tätig werden kann. Er kann dann direkt mit der Staatskasse abrechnen.

Die Kanzlei Neukölln ist auf Strafrecht spezialisiert und kann Ihnen in solchen Fällen fundiert weiterhelfen. Rufen Sie an, je früher, desto besser.

Es kann jederzeit auch ein Termin in der Untersuchungshaftanstalt vereinbart werden (z.B. JVA Moabit); ihr Strafverteidiger kann sie dort jederzeit besuchen.

→ Terminvereinbarung